ALS-OB-SYMPTOME IN DER HOMÖOPATHIE

Selbstverlag Monnica Hackl

endlich wieder verfügbar

Das Buch 

 

ALS-OB-SYMPTOME IN DER HOMÖOPATHIE (REPERTORIUM UND MATERIA MEDICA) ISBN 978-3-00-059596-7

Hrsg. und zusammengestellt von Monnica Hackl 2018 SELBSTVERLAG MONNICA HACKL

Titelinformation der nicht mehr aufgelegten Originalausgabe CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek
Als-ob-Symptome in der Homöopathie: (Repertorium u. Materia medica) / hrsg. u. zsgest. von Monnica Hackl. - Regensburg: Sonntag, 1986. ISBN 3-87758-029-7 NE: Hackl, Monnica [Hrsg.]

E-Publikation als PDF 1. Ausgabe April 2018 ISBN 978-3-00-059596-7 alle Rechte vorbehalten. ©Selbstverlag Monnica Hackl

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ALS-OB-SYMPTOME IN DER HOMÖOPATHIE

Vorwort und Layout 

Vorwort

Ein typisches Charakteristikum der Homöopathie zeigt sich dadurch, dass sie nicht lediglich eine durch medizinische Terminologie eingestufte Krankheit behandelt (beispielsweise »Gastritis«), sondern ausschließlich die ganz persönlichen Krankheitszeichen und Leidenssymptome eines Patienten.
So kann es ohne weiteres geschehen, dass verschiedene Kranke zwar an derselben Erkrankung leiden, aber jeder von ihnen ein anderes Heilmittel bekommen muss. Jedes Individuum erlebt Krankheit in einer ganz persönlichen Ausprägung und weist demnach auch individuelle Symptome aus.

Ein homöopathischer Behandler muss deshalb möglichst viele und wichtige Symptome kennen. Da aber die Arzneimittelprüfungen bereits tausende von Symptomen erfaßt haben, die unmöglich alle »auswendig« beherrscht werden können, wurden sie in großen Repertorien gesammelt und katalogisiert.
Tag für Tag erfährt der homöopathische Behandler selbst die Schilderung sogenannter »ALS-OB-SYMPTOME« durch seine Patienten. Diese geben spontan subjektive Empfindungen weiter, wie der Patient, der beispielsweise seinen Kopfschmerz beschreibt, »als ob ihm ein Nagel in den Kopf getrieben würde«.
Die Äußerung eines derartigen subjektiven Symptoms ist in der Praxis für die Mittelfindung von größter Bedeutung. Das Zeit raubende Repertorisieren kann sich damit nämlich wesentlich einfacher gestalten, weil »ALS-OB-SYMPTOME« häufig sogar Leitsymptome, zumindest aber ausschlaggebend und erleichternd für die Wahl des zutreffenden Mittels sind.
Trotzdem: Ganz so leicht ist es keineswegs, das entscheidende Symptom zu repertorisieren. Selbst die besten Repertorien, so unbestritten bewährt und nützlich sie auch sind, erheben keinen enzyklopädischen Anspruch. Der Behandler müsste in der Praxis zusätzlich quantitativ zahlreiche, zumeist in mehrere Bände aufgeteilte und verschieden konzipierte Werke konsultieren. Die hierzu erforderliche Zeit hat er im Regelfall nicht.
In dem vorliegenden Handbuch sind nun, hochaktuell und fast erstmalig in der deutschsprachigen homöopathischen Literatur, die

»ALS-OB-SYMPTOME« unter Einordnung ihrer Wertigkeit gesammelt und in einem Nachschlagewerk angeboten. Zu Grundegelegt wurden dabei die richtungweisenden und bekannten Werke von KENT, BOERICKE, LIPPE, BARTHEL, KLUNKER und KÜNZLI. Die Form der Einteilung wurde nach dem System von J. T. KENT gewählt.

Die Arbeit besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil werden die »ALS-OB-SYMPTOME« mit ihrer Wertigkeit im altbewährten »KOPFBIS-FUSS-SCHEMA« aufgeführt.
Der zweite Teil beinhaltet eine »ARZNEIMITTELLEHRE DER >ALSOB-SYMPTOME«<. Hier finden sich die Arzneimittel, zu denen die im 1. Teil katalogisierten Symptome hinführen. So ist es erstmalig möglich, beispielsweise unter NATRIUM MURIATICUM (CHLORATUM) all dessen »ALS-OB-SYMPTOME« nachzuschlagen. Auch diese Symptome sind nach dem »Kopf-bis-Fuß-Schema« angeordnet und folgen dem Aufbau des Kent‘schen Repertorisationssystems.
Auf diese Weise verbindet sich in dem vorliegenden Werk neuartig, wenn nicht erstmalig, ein komplettes Repertorium zugleich mit einer Arzneimittellehre der »ALS-OB-SYMPTOME«.
Jedem Praktiker wird die Nutzanwendung dieses Arbeitsbuches rasch auffallen: Das REPERTORIUM ist bei der schnellen und sicheren Auffindung des gesuchten Symptoms behilflich und erleichtert somit die Therapie. Mithilfe der ARZNEIMITTELLEHRE dagegen ist es möglich, das Gesamtbild nochmals zu überprüfen und sich des gefundenen Symptoms rückzuversichern.

Bei der Bearbeitung des schwierigen Materials möchte ich mich für die kollegiale Hilfe Helmut Schwenningers bedanken. Er half mir entscheidend in vielen Stunden mühevoller Arbeit, die zahlreichen Übersetzungs- oder Übertragungsfehler, vor allem bei älteren deutschsprachigen Ausgaben englischer Repertorien (die jedoch mit viel Mühe und Fachwissen von den jeweiligen Verlagen und Autoren laufend überarbeitet werden), durch den Vergleich mit den Originalausgaben zu relativieren und deren Richtigstellung zu versuchen.

Dorfen, im Oktober 1985 Monnica Hackl
Dorfen, im Februar 2018 Monnica Hackl